Archiv für Februar 2009

Kostenfreies Infomaterial bestellen

Ab sofort haben alle ErftstädterInnen die Möglichkeit, absolut kostenloses Infomaterial bei uns zu beziehen!

Wenn ihr Interesse an dem Material habt, schickt uns eine Mail, in der ihr uns Folgendes mitteilt:
1) den Stadtteil, in dem ihr wohnt
2) Straße und Hausnummer
3) ggf. Vorname* und/oder Nachname**

*nützlich damit Eure MitbewohnerInnen wissen, für wen der Briefumschlag ist.
**nur notwendig, wenn Du in einem Mehrfamilienhaus wohnst, damit wir wissen, in welchen Briefkasten wir das Material schmeißen müssen.

Alle Emails werden selbstverständlich nach Bearbeitung gelöscht, die Daten werden keinesfalls weitergegeben! Gerne könnt ihr die Mails an uns auch verschlüsseln.
Wir bemühen uns, das Material schnellstmöglich zu verteilen. Bitte habt im Einzelfall etwas Geduld und erinnert uns erst nach zwei Wochen nochmal, falls ihr immernoch nichts bekommen habt!

Kein Bock auf Nazis: reloaded!

Seit wenigen Tagen gibt es die zweite DVD der Kampagne „Kein Bock auf Nazis“ kostenfrei im Internet unter www.keinbockaufnazis.de zu beziehen.
Es folgt ein Bericht von stern.de

In Kürze wird es die DVD sicher auch auf GoogleVideo o.ä. geben. Wir informieren euch sobald es soweit ist.

Downloads:
1.) erste „Kein Bock auf Nazis“-DVD (oder hier online gucken)
2.) erste „Kein Bock auf Nazis“-Schülerzeitung
3.) zweite „Kein Bock auf Nazis“-Schülerzeitung

Veranstaltung: Durban 2 – Antirassismus als Dämonisierung Israels

mit Nasrin Amirsedghi (Publizistin) und Alex Feuerherdt (Journalist)

16. Februar 2009 | Montag | 19 Uhr

Universität zu Köln | Hauptgebäude | Hörsaal V
Albertus-Magnus-Platz | Linie 9 Haltestelle Universität | Buslinien 136 & 146 Haltestelle Wiso-Fakultät

Große Teile der Welt, mit einem deutlichen Schwerpunkt in Europa und der arabischen Welt, erlebten infolge des Gaza-Krieges zwischem Israel und der islamistischen Hamas im Januar 2009 die größten antisemitischen Demonstrationen seit dem Ende des Nationalsozialismus. Auch in Deutschland liessen Tausende weitesgehend ohne Widerspruch ihrem rasenden Antisemitismus freien Lauf. Parolen welche die antisemitischen Mörderbanden Hamas und Hisbollah feierten oder gleich direkt den Tod der Juden forderten, waren keine Seltenheit. Übergriffe auf jüdische Einrichtungen erfolgten in zahlreichen Ländern. Israel und in der antisemitischen Denkweise die Juden im Gesamten standen wieder einmal am Pranger.

Dieses Schauspiel könnte sich bald wiederholen, wenn im April die Vereinten Nationen in Genf ihre „Durban Review Conference“ durchführen. Doch tobt dann nicht nur der antisemitische Hass auf den Strassen, sondern auch auf höchster Regierungsebene. Vor knapp sieben Jahren fand im südafrikanischen Durban die „UN-Weltkonferenz gegen Rassismus“ statt. Das erklärte Ziel der Veranstaltung war die öffentliche Anerkennung von Sklaverei und Kolonialismus als Verbrechen; doch dann mutierte sie zu einem regelrechten Tribunal gegen Israel und dessen Existenzrecht, sowie zu einer Verteidigung unfreier Staaten und Diktaturen.

Israel wurde offiziell als rassistischer Staat gebrandmarkt, der Zionismus als Spielart des Rassismus bezeichnet. Der französische Romancier und Essayist Pascal Bruckner hält in einem Aufruf zum Boykott der erneuten Durban Konferenz völlig zutreffend fest: „Der Antirassismus ist in der Uno zur Ideologie der totalitären Bewegungen geworden, die ihn für ihre Zwecke benutzen“. Wie diese immer stärker werdende Deutung des Antirassismus – die nicht nur als Deckmantel des Antisemitismus dient, sondern auch jegliche universalistische Emanzipationsbestrebung in postkolonialer, kulturalistischer Weise als rassistisch diffamiert – zur Richtlinie der UNO werden konnte, werden Nasrin Amirsedghi und Alex Feuerherdt erläutern. Ebenso was von der „Durban 2″ Konferenz zu erwarten ist, welche Rolle das Regime im Iran dabei spielt und warum die Konferenz den Zielen einer Säkularisierung und der universalistischen Verteidigung der Menschenrechte gegen einen vermeintlichen Kulturpluralismus, der auf die Verteidigung der islamischen Scharia gegen die Freiheit des Individuums hinausläuft, diametral entgegenläuft. Nach Meinung der beiden MitiniatorInnen ist eine erneute Dämonisierung Israels zu befürchten, der von den Despoten verfochtene Antirassismus diene dazu, genau die Dinge zu rechtfertigen, gegen die er ursprünglich formuliert wurde, die Unterdrückung, die Vorurteile, die Ungleichheit.

16. Februar 2009 | Montag | 19 Uhr
Universität zu Köln | Hauptgebäude | Hörsaal V

Eine Veranstaltung von MAD Köln & der Fachschaft Philosophie

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MAD Köln
mad-koeln.de