extrem rechte Stimmen bei der NRW-Landtagswahl 2012

Hier sind die Ergebnisse rechter Klein- und Kleinstparteien zur Landtagswahl 2012 in NRW. Die aktuellen Zahlen sind jene des vorläufigen Ergebnis der Landeswahlleiterin. [Ergebnisse der LTW 2010 zum Vergleich]

Nordrhein-Westfalen:

  • NPD: 39.993 Zweitstimmen – 0,5% [24.685 Erststimmen – 0,3%; 55.400 Zweitstimmen – 0,7%]
  • pro NRW: 118.270 Zweitstimmen – 1,5% [67.310 Erststimmen – 0,9%; 107.476 Zweitstimmen – 1,4%]
  • BüSo: 284 Erstimmen – 0,0% [7.164 Erststimmen – 0,1%; 3.370 Zweitstimmen – 0,0%]
  • BGD: 83 Erstimmen – 0,0% [15 Erststimmen – 0,0%; 672 Zweitstimmen –0,0%]
  • Volksabstimmung: 1.082 Erstimmen – 0,0% [1.487 Erststimmen – 0,0%; 7.787 Zweitstimmen – 0,1%]

Landeslisten der NPD [PDF] und von pro NRW [PDF].

Rhein-Erft-Kreis:

  • NPD: 873 Zweitstimmen – 0,42% [1.134 Zweitstimmen – 0,55%]
  • pro NRW: 4.773 Zweitstimmen – 2,29% [5.286 Erststimmen – 2,55%; 5.446 Zweitstimmen – 2,62%]

Erftstadt:

  • NPD: 98 Zweitstimmen – 0,40% [106 Zweitstimmen – 0,44%]
  • pro NRW: 374 Zweitstimmen – 1,53% [443 Erststimmen (Jürgen Hintz) – 1,84%; 400 Zweitstimmen – 1,65%]

Bergheim:

  • NPD: 106 Zweitstimmen – 0,42% [138 Zweitstimmen – 0,54%]
  • pro NRW: 1.198 Zweitstimmen – 4,78% [1.362 Erststimmen (Hans-Joachim Over) – 5,34%; 1.496 Zweitstimmen – 5,85%]

Die NPD verlor sowohl im Land NRW als auch im Rhein-Erft-Kreis gegenüber der Landtagswahl von 2010 geringfügig Stimmen. Im Rhein-Erft-Kreis stellte die NPD weder einen Direktkandidaten noch führte sie – anders als noch 2010 – überhaupt einen Wahlkampf. Grund hierfür sind in erster Linie interne Zerwürfnisse innerhalb des Landesverbandes und in zweiter Linie auch eine fehlende Basis von aktiven NPD-Leuten im Kreis. Mit einem Gesamtergebnis von 0,5% verpasst die NPD die 1%-Hürde, die nötig ist um die staatliche Wahlkampfkostenrückerstattung zu erhalten.

Pro NRW konnte im Land gegenüber 2010 geringfügige Zugewinne verbuchen. Im Rhein-Erft-Kreis, sowie in ihrer Hochburg Bergheim mussten sie dagegen kleine Einbußen hinnehmen. Diesmal stellten sie weder einen Direktkandidaten noch führten sie im gesamten Kreis Wahlkampf. Beachtlich ist das durchschnittliche Ergebnis in Erftstadt von 1,53%, obwohl hier kein Wahlkampf geführt wurde und die Partei derzeit auch über keine Strukturen vor Ort verfügt. Mit 1,5% der Stimmen im Land erhält die rechtspopulistische Partei wichtige staatliche Gelder in Form der Wahlkampfkostenrückerstattung. Damit scheint die Partei erstmal dem finanziellen Bankrott zu entgehen.

Die Kleinstparteien BüSo, BGD und Volksabstimmung traten nur punktuell in manchen Wahlkreisen mit aussichtlosen Direktkandidaten an. Im Rhein-Erft-Kreis standen keine Kandidaten dieser Parteien zur Direktwahl. Im Gegensatz zu 2010 sind die Republikaner, die inzwischen ohnehin Scharenweise bei pro NRW untergekommen sind, erst gar nicht zur Wahl angetreten.

vergangene Wahlen:

...weitersagen!
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • Identi.ca
  • Google Bookmarks
  • RSS
  • del.icio.us
  • email