Archiv der Kategorie '05 Termine und Aufrufe'

Antifaschistische Demonstration in Bad Neuenahr + Veranstaltung in Köln

Für den 24. März ruft ein antifaschistisches Bündnis zur Demonstration „Keine Stadt, keine Straße, kein Haus den Nazis“ in Bad Neuenahr auf. Die Demo richtet sich vor allem gegen das dort ansässige „Aktionsbüro Mittelrhein“ und ein durch Neonazis angemietetes Wohnhaus. Auch wir unterstützen den Aufruf.

Mobijingle

Info- und Soliveranstaltung in Köln
Am 09. März findet um 19 Uhr ein Info- und Mobivortrag im Autonomen Zentrum Köln statt. Anschließend werden Solicocktails und vegane Kleinigkeiten verkauft. Das Geld dient der Finanzierung der Demonstration. Kommt vorbei!

Veranstaltung: „Einmal Partisan – immer Partisan“

Hiermit möchten wir euch auf eine interessante Veranstaltung am 27. Januar in Köln aufmerksam machen.

Film und Vortrag von Jürgen Weber, Konstanz

Das Buch „Einmal Partisan – immer Partisan“ dokumentiert sechs Berichte und Interviews ehemaliger Angehöriger von Partisanenverbänden in den Bergen rund um Turin, von Arbeitern in den Fabriken der Stadt, die mit dem Partisanenkampf in Verbindung standen, von nach Deutschland deportierten Widerstandskämpfern und von Anna Maria Follo, die sich entschloss, nicht mehr Nachrichten zwischen der Stadt und den Verbänden der Partisanen zu überbringen, sondern als eine der ersten Frauen im Piemont mit der Waffe in den Bergen blieb.

Die Interviews entstanden zwischen 1993 und 2010 und gehören zu den letzten Dokumenten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die noch aus eigenem Erleben über den Faschismus und den Widerstand im Piemont berichten können. Bei Redaktionsschluss lebten nur noch wenige der Befragten. Die Interviews und Erzählungen des Autors über die Begegnungen mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geben in eindrücklicher und authentischer Weise Auskunft über diese Menschen sowie Einblicke in Struktur und Alltag des Widerstandskampfes.

Die damals oft nicht einmal 20-Jährigen setzten sich nur in der vagen Hoffnung auf eine bessere und gerechtere Zukunft den Gefahren von Verhaftung, Deportation, Hinrichtung oder grausamen Massakern aus und so verloren allein im Piemont über 1000 von ihnen ihr junges Leben.

Eine Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antfaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) Köln in Kooperation mit der DGB-Jugend Köln und der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken KV Köln.

Freitag, 27. Januar 2012, 19 Uhr
DGB-Haus Köln
Hans-Böckler-Platz 1

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Nazisprühereien anlässlich rechter Demonstration

Erftstadt/Wesseling/Leverkusen. In Erftstadt, Wesseling und Leverkusen wurden am vergangenen Wochenende mehrere neonazistische Parolen und Symbole gesprüht, sowie Plakate und Sticker angebracht. Offenbar steht der rechte Propagandacoup im Zusammenhang mit einer Nazidemonstration am 10. Dezember in Köln. Inzwischen ermittelt auch der Kölner Staatsschutz. (mehr…)

EU: Beatz gegen die Provinz

Antifa Erftstadt empfiehlt:

Friede.Freude.Eierkuchen?

Gegen die Einheitsfeierlichkeiten in Bonn hat sich ein Bündnis aus verschiedenen linksradikalen Gruppen gebildet. Das Protestbündnis hat eine Reihe von Gegenveranstaltungen zum Einheitsfest vorbereitet, darunter zwei Demonstrationen, Konzerte und inhaltliche Gegenveranstaltungen. Für das Bündnis steht fest: Die Feier der Nation ist ein Angriff auf das schöne Leben und die befreite Gesellschaft!

Gegen die Einheitsfeierlichkeiten mobilisieren unterschiedlichste linksradikale Spektren mit unterschiedlichen Aufrufen!

DO: Naziaufmarsch sabotieren, blockieren, verhindern!

Wir unterstützen den Aufruf des Alterta!-Bündnis den Naziaufmarsch am 03.09. in Dortmund zu sabotieren, blockieren und letzendlich zu verhindern!

Für den 03.09.2011 mobilisieren Neonazis wieder zum so genannten Nationalen Antikriegstag nach Dortmund. Den seit 2005 jährlich stattfindenden Aufmarsch werden sie auch in diesem Jahr wieder dazu nutzen, um einen völkischen Antikapitalismus und Antiimperialismus zu propagieren, der stets mit Rassismus, Antisemitismus, Antiamerikanismus und Geschichtsrevisionismus einhergeht. …Aufruf weiterlesen.

Beachtet auch die linksradikale Vorabenddemo am 02. September.

7. Mai: gegen Rassismus und Antisemitismus!

Am 7. Mai gibt es wieder die Möglichkeit Antifaschismus praktisch werden zu lassen. Ob Rechtspopulist_innensause am Rhein oder Palästina-Konferenz in Wuppertal. Beides wird nicht ungestört über die Bühne gehen!

Köln: Pro Köln stoppen!
Abermals wollen „pro Köln“ ihren Rassismus öffentlich artikulieren. Dagegen gibt es zahlreiche Möglichkeiten Protest zu zeigen.

Übersicht über angemeldete Veranstaltungen | Bündnisseite gegen pro Köln

An dieser Stelle sei auf unsere zwei Flugblätter über pro Köln/pro NRW verwiesen:
„gegen pro NRW‘ und den alltäglichen Rassismus!“ (Januar 10) [PDF] sowie „Wölfe, aber keine Neonazis im Schafspelz“ (Mai 10) [PDF].

Wuppertal: antisemitische Konferenz stoppen!
Unter dem Motto „Die Generation der Rückkehr kennt ihren Weg“ wird in Wuppertal eine Palästina-Konferenz stattfinden, bei der palästinensische Feinde Israels, Hamas-Aktivisten und Unterstützer des islamistischen Terrorismus über ein Ende des jüdischen Staates diskutieren.

Bündniswebsite gegen die Konferenz

Verwiesen sei auch hier auf unser Flugblatt zur Reichspogromnacht 2008 [PDF], sowie unsere Blogeinträge zum Nahostkonflikt.

8./9. April: Let’s Destroy the Myth of Stolberg!

Am 8. und 9. April wollen erneut hunderte Neonazis durch Stolberg maschieren. Erstmalig versucht dieses Jahr ein breites Bündnis den Naziaufmarsch zu blockieren. Wir unterstützen den Aufruf der Antifa-Kampagne „Let’s destroy the Myth of Stolberg!“, deren Aufruf wir folgend dokumentieren.

GEMEINSAME ANREISE AB KÖLN
Fr. 08.04. 17:00 Uhr KÖLN HBF Gleis 9
Sa. 09.04. 08.40 UHR KÖLN HBF Eingangshalle/Vorplatz

Im vierten Jahr in Folge wollen Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet, Belgien und den Niederlanden am 8. und 9. April in Stolberg zwei Aufmärsche an einem Wochenende durchführen. Bei diesen kommen jährlich 500 bis 800 Neonazis, vor allem aus Kreisen der “Freien Kameradschaften”, der “Autonomen Nationalisten” sowie der NPD zusammen, um ihre rassistischen Deutungen in Stellung zu bringen. Die Nazis instrumentalisieren den Tod eines jungen Mannes und versuchen die Umdeutung zu einem Märtyrergedenken. Der Getötete – gestorben bei einer Auseinandersetzung aufgrund von Beziehungsstreitigkeiten unter jungen Männern – wird von den Nazis zu einem der ihren stilisiert, der Angreifer hingegen zum Symbolbild “antideutscher” Gewalt, mit der sich die “Volksdeutschen” tagtäglich konfrontiert sehen. In den letzten Jahren ist ihnen dabei vergleichsweise wenig antifaschistischer Widerstand entgegen geschlagen, 2011 wird sich dies ändern!
Ende 2010 hat sich nach jahrelangem Ringen zum ersten Mal ein breiteres Bündnis gebildet, das den Nazi-Aufmarsch effektiv und entschlossen verhindern will. Diesem Ziel sieht sich auch die Antifa-Kampagne “Destroy the Myth of Stolberg!” verpflichtet. Wir begrüßen deshalb die Bestrebungen des „Bündnisses gegen den Naziaufmarsch in Stolberg 2011“, die Aufmärsche zu blockieren, und werden unseren Teil dazu beitragen. (mehr…)

Edelweisspiraten: Zeitzeugengespräch in Herhahn

EdelweissDie Antifa Euskirchen/Eifel veranstaltet am 26.03.2011 in Herhahn im Sportlerheim ein Zeitzeugen Gespräch mit einem der letzten Edelweisspiraten aus Köln-Lindenthal.
Ort: Sportlerheim Herhahn, Sportplatz Ecke L207/Einruhrer Str.

Datum: Samstag 26.03.2011
Zeit: 16 Uhr (mehr…)

Nichts und niemand ist jemals vergessen!

Aufruf zur antifaschistischen Demonstration in Gedenken an Thomas “Schmuddel” Schulz am 02.04.2011 in Dortmund!

Nichts ist vergessen und nichts wird vergeben!

Vor sechs Jahren, am 28. März 2005, wurde der Punker Thomas Schulz von einem Neonazi ermordet. Inmitten der U-Bahn-Station Kampstraße in der Dortmunder Innenstadt wurde Thomas von dem damals 17-jährigen Sven Kahlin niedergestochen. Noch am selben Abend erlag Thomas im Krankenhaus seinen Verletzungen. Sein Mörder wurde daraufhin wegen Totschlags zu einer Jugendstrafe von sieben Jahren verurteilt. Eine politische Motivation hatte die I. Große Strafkammer des Dortmunder Landgerichts bei Kahlin nicht erkennen können, auch wollte das Gericht nicht von Mord sprechen, da das “Mordmerkmal der Heimtücke” nicht gegeben gewesen sei.

Dortmunder AntifaschistInnen betreiben seit den Ereignissen am Ostermontag 2005 mit alljährlichen Kundgebungen, Demonstrationen und weiteren Aktionen wie Straßenumbenennungen aktive und erfolgreiche Gedenkpolitik, um auf den Mord und dessen politischen Kontext hinzuweisen. Nicht zuletzt auch der erneute Naziangriff auf die Kneipe Hirsch Q im Dezember 2010 gibt uns allen Anlass im Rahmen der Gedenkdemo auf die recht aktive Neonaziszene in Dortmund hinzuweisen und antifaschistischen Protest auf die Straße zu tragen.

Der rechte Mörder bleibt der Szene treu
Vor etwa einem halben Jahr, am 23. September 2010, ist Sven Kahlin aus der Haft entlassen worden. (mehr…)