Gegründet im September ’08 haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, menschenunwürdige Bewegungen in Erftstadt, aber auch solidarisch über (Stadt-) Grenzen hinaus rassistische, sexistische, antisemitische, islamistische und autoritätshörige Tendenzen zu bekämpfen. Dabei beschränken wir uns nicht auf die Aufklärung über neonazistische Gruppierungen wie die NPD oder die freien Kameradschaften, sondern treten ein für eine reflektierte und selbstreflektierte Politik, die genannte Tendenzen nicht als alleiniges Problem der extremen Rechten, sondern als in der Gesellschaft tief verankert begreift.

Ein besonders wichtiges Anliegen ist uns die undogmatische Aufklärung der Jugend. Auch PädagogInnen möchten wir Fachwissen vermitteln und unterstützend beim Umgang mit dem Themenkomplex des Rechtsextremismus beistehen. Hierzu stellen wir auf Wunsch PädagogInnen Infomaterialien zur Verfügung, referieren in Schulen und Jugendeinrichtungen oder helfen auf andere Art und Weise.

Auch, wenn wir allgemein Religionen kritisch gegenüber stehen, halten wir an der Solidarität mit Israel fest. Solange es Antisemitismus gibt, ist es notwendig, dass Jüdinnen und Juden einen Schutzraum haben. Wir gehen nicht so weit, alles, was die israelische Politik umsetzt, zu bejubeln, aber stehen klar hinter dem Staat der Shoahüberlebenden – auch bei militärischen Aktionen, solange sie der Sicherheit der israelischen Bevölkerung dienlich sind.

Bei uns ist jede und jeder herzlich willkommen, sich in unserer Gruppe zu beteiligen. Bei Interesse meldet euch bei uns!

Erftstadt im Januar ’09

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